Aktuelles aus dem HBEM

Informationen und Hinweise aus den Fachressorts des Handballbezirk Enz-Murr

HVW stellt den neuen Präsidenten des Deutschen Handballbundes: Bernhard Bauer einstimmig zum Nachfolger Uli Strombachs gewählt

Bernhard BauerEin Württemberger an der Spitze: Der 62-jährige Jurist Bernhard Bauer (Leonberg-Warmbronn) wurde am Samstag beim 31. Bundestag des Deutschen Handballbundes (DHB) in Düsseldorf zum neuen Präsidenten des größten Handballverbandes der Welt gewählt. Der ehemalige Präsident (2002-2008) und heutige Ehrenpräsident des HVW wurde von den Delegierten der Landesverbände einstimmig gewählt und tritt damit die Nachfolge des Gummersbachers Ulrich Strombach an, der den DHB 15 Jahre lang geführt hatte. „Der HVW ist stolz darauf, dass der neue DHB-Präsident aus seinen Reihen kommt“, freute sich Hans Artschwager (Hildrizhausen), Bernhard Bauers Nachfolger an der Spitze des württembergischen Verbandes, „wir wünschen ihm alles Gute und eine glückliche Hand in seinem neuen Amt.“ Außerdem sagte Hans Artschwager dem neuen DHB-Chef „die Unterstützung des HVW und der gesamten württembergischen Handballfamilie“ zu.
 

NoLimitsZwei Vorträge – eine Diskussion

Joey Kelly, über 100 Marathons, Ultramarathons und Ironmans liegen hinter ihm. In seinem Vortrag NO LIMITS schildert der ehemalige Popstar, was ihm Willen und Leidenschaft bedeuten. Marc Giradelli zählt zu den erfolgreichsten Skirennläufern der Welt. In allen alpinen Disziplinen hat er gewonnen, aber auch viele schwere Verletzungen erlitten. In Beilstein spricht er über Selbstdisziplin und über den Weg, Schmerzen zu überwinden.Gemeinsam mit seinen Podiumsgästen aus Politik und Sport geht MZ-Sportredakteur Lars Laucke anschließend auf die Suche nachdem Stellenwert, den der Sport in unserer Gesellschaft einnimmt. Wo wollen wir hin? Wo sind die Grenzen? Wie weit können wir gehen?

DHB-Lehrwart Jürgen RieberDHB-Lehrwart Jürgen Rieber
„Die Vereine haben den Ernst 
der Lage noch gar nicht erkannt"INTERVIEW • Jürgen rieber

Er ist einer der erfolgreichsten Handball-Schiedsrichter in Deutschland und kennt die Probleme seiner Zunft wie kaum ein anderer. Als DHB-Lehrwart hat er sich dem Fortschritt verschrieben. Doch den vermisst er. „Die Themen, die uns beschäftigen", sagt Jürgen Rieber, „sind seit Jahren die immer gleichen."

Bernd Köble

Pressegespräch mit Jürgen Rieber, Deutschlands Handball-Schiedsrichter des Jahres

Herr Rieber, Sie sagen, es war schon immer schwer, für das Amt des Unparteiischen zu werben. Warum wird es immer schwerer, geeignete Kandidaten zu finden?

Rieber: Wir haben immer mehr junge Leute, die studieren oder ein, zwei Jahre ins Ausland gehen. Von 50 Schiedsrichtern, die wir zuletzt ausgebildet haben, waren 48 noch nicht einmal volljährig. Ein Mensch in diesem Alter steckt mitten in der Entwicklung. Beruflich wie im Privatleben. Das zeigen auch die Ausbildungszahlen: Von zehn ausgebildeten Schiedsrichtern bleiben dauerhaft nur ein bis zwei übrig. Die Altersgruppe 30 Plus, die im Leben angekommen ist, die ist uns in den letzten Jahren immer mehr weggebrochen. Wir haben auf der einen Seite die ganz jungen, auf der anderen die älteren Schiedsrichter. Dazwischen klafft eine Lücke.

„Vorreiter" Handballverband Württemberg: Am Wochenende Premiere für „SpielberichtOnline" (SBO) in den Württemberg-Ligen
Sekretäre dokumentieren Spiele auf Laptop oder Tablet-PC, nicht mehr auf Papier

Der Handballverband Württemberg (HVW) einmal mehr als „Vorreiter": Wenn am Wochenende die Saison 2013/2014 beginnt, kommt in den Staffeln der Württemberg-Liga der Männer und Frauen erstmals der „SpielberichtOnline" (SBO) zum Einsatz. Das bedeutet, dass der Sekretär Tore, Torschützen, Siebenmeter, gelbe oder rote Karten und die jeweiligen Spielminuten nicht mehr auf den Spielberichtsbogen aus Papier schreibt, sondern auf einem Laptop oder Tablet-PC die entsprechende Dokumentation vornimmt. Ab der Spielrunde 2014/2015 soll im HVW dann bei allen Spielen – Männer, Frauen und Jugend – aller Ligen der SpielberichtOnline verwendet werden.

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